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Glaube versetzt Berge aus der unversiegbaren Kraft Gottes

Wenn der Glaube Berge versetztWenn der Glaube Berge versetzt..

Wir alle kennen die Redensart aus der Bibel, in der es bekanntermaßen heißt: „Glaube versetzt Berge“. In unserem modernen Zeitalter hat sich diese Aussage zunehmend zur Triebfeder für die eigene Motivation entwickelt.

Untermauert durch positives Denken und unter Stärkung der eigenen Zuversicht möchten Menschen heute zu großen Errungenschaften gelangen und etwas für sich und ihr Leben erreichen. Zweifelsohne ist hinreichendes Selbstvertrauen eine positive Eigenschaft.

Aber genügt es, nur an sich selbst zu glauben? Ist Glaube nicht viel mehr als ein Selbstzweck?

Selbst wenn die Tatsache, dass die eigenen Kräfte zu herausragenden Leistungen führen können, eine gewisse Wahrheit birgt, ist in der Summe als bedenklich anzusehen, dass Menschen heute den Glauben der Berge versetzt mit dem Glauben an sich selbst gleichsetzen. Denn dieser Glaube hat wenig mit der Redensart aus der Bibel zu tun.

Der Glaube, der Berge versetzt, ist der Glaube an Gott.

In seinen unendlichen Möglichkeiten eröffnet er Wege zu wunderbaren Taten im Zeichen einzigartiger Wunder. Wenn wir Gott unsere Zuversicht schenken und nicht zweifeln, so werden wir eines Tages alles erhalten, worum wir ihn ersuchen. Dabei ist in dem Wissen um Gottes Worte und seiner Glaubenslehre, dem wir in ewiger Dankbarkeit unsere Treue schenken möchten, noch kein wahrer Glaube begründet. Nur wenn wir Gott in unser Innerstes vordringen lassen, werden wir unseren Glauben stärken und durch seine Nähe zu erstaunlichen Erfahrungen gelangen.

In dieser Erfahrung vollzieht sich zwischen Gott und uns selbst etwas ganz Besonderes, das unser Wesen aus einer neuen Reife heraus verändert und eine tiefe emotionale Beziehung erwachsen lässt. Von ganzem Herzen schenken wir dem Herrn unser Vertrauen und ergreifen die Möglichkeiten Gottes in unserem bedingungslosen Glauben, der unsere Taten lenkt. Letztlich vollziehen sich in diesem tiefverwurzelten Glauben an Gott Dinge um uns, die weit jenseits des menschlichen Denkens und Handelns liegen. Gleichsam einem wunderschönen Sonnenaufgang sehen wir Wunder vor uns, die geschehen und welche Gott uns in seiner endlosen Liebe offenbart.

Glaube versetzt Berge, wenn man den unbegrenzten Möglichkeiten Gottes sein innerstes Vertrauen schenkt. Glaube verändert unser Leben, auch in der heute stark angegriffenen modernen Welt, in der wir unser von Erschütterungen heimgesuchtes Dasein nicht einfach hinnehmen, sondern die nötige Kraft und Zuversicht schöpfen, diese Welt heilvoller wahrzunehmen und ihr mit unseren Taten Gutes zuteil werden zu lassen.  

Glaube versetzt Berge, wenn man den nötigen Mut aufbringt, Grenzen zu überwinden und sich bemüht, mit Herz und Verstand im tiefen Vertrauen an Gott das Leben in unserer heutigen Welt mit ihrer Vielfalt und ihren Widersprüchlichkeiten würdevoll zu leben, denn dieser Glaube hilft die Welt zu verändern. Gottes Wirken und seine Wunder sind auch heute noch allgegenwärtig. Das Gute im Menschen, welches aus der Wahrheit entspringt und die Liebe in ihm gedeihen lässt, führt ihn auf dem sicheren Pfade zu Gott und gibt seinem Leben Sinn und Richtung. 

Selbst heute ist das Geschenk des Glaubens wertvoller denn je. Glaube versetzt Berge, trägt die Früchte des Lebens, spendet Trost und Hoffnung und lässt uns jeden Tag die Realität der Gegenwart Gottes als wahres Wunder begreifen. Gleichsam einem einzigartigen Zauber im Walde in den wunderschönen Strahlen des Sonnenuntergangs streckt Gott uns seine Hand entgegen und lässt uns seine endlose Liebe spüren. Gott ist gegenwärtig, er umgibt uns immer und überall.

Und auch wenn wir heute in der Trübe des Himmels und in der unglaublichen Kälte, die unsere Welt umgibt, manchmal glauben ihn nicht zu sehen, so ist die Begegnung mit Gott dennoch allgegenwärtig und eröffnet uns vielfältige Möglichkeiten jenseits unserer Fähigkeiten und Vorstellungen. Gott ist für uns der Weg, durch den das Leben zur Wahrheit gedeiht.

Für alle, die ihn finden, erkennen und seine Wunder erfahren möchten…    

© Donitatis - Autor: Rudolf Ruppel