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Die Vielschichtigkeit der christlichen Partnersuche heutiger Menschen

 

Der Wunsch im Menschen nach einem Partner

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei – so lauteten einst die Bibelworte Gottes in seiner Botschaft an die Menschheit. Und er schaffte ein Gegenüber, dass dem Menschen entsprach, erwachsen aus der natürlichen Schöpfung seines inneren Herzens in Form von Mann und Frau.

Der Mensch und Partnersuche

Heute kann der Mensch sich dieses Gegenüber in seiner Welt selbst wählen. Dabei entspringen die Vorstellungen über dieses Gegenüber tief aus der Bewusstseinsquelle seines Daseins. Sie lenkt und bestimmt das menschliche Denken.

Es gibt kaum etwas, das den seelischen Geist des Menschen so stark formt wie der Wunsch nach Liebe und Zuneigung. Und obwohl die Entwicklung unserer modernen Gesellschaft zunehmend konträr zu Beständigkeit und Verlässlichkeit heutiger Beziehungen läuft, kann der Mensch ohne die dauerhafte Verbindung zu einem anderen Menschen emotional nicht existieren.   

Das Leben des Menschen ist von Natur aus dazu bestimmt, in einer Gemeinschaft seinen Sinn und Ursprung zu finden und sich darin zu entfalten. Die Gemeinschaft prägt als untrennbarer Teil menschlicher Kultur seine Wertehaltung und Moral auf dieser Welt. Ganz gleich, welchen Weg der Mensch in seiner persönlichen Bestimmung im Leben bestreitet, er wird stets auf der Suche nach diesem wesentlichen Teil seiner Identitätsstiftung sein: dem passenden Gegenüber, das Gott in Mann und Frau für diese Welt erschuf.

Und gerade heute und jetzt in unserer modernen Welt ist sie so gegenwärtig wie noch nie – diese unglaubliche, beinahe unerträgliche Sehnsucht, Hoffnung und Zuversicht, eines Tages sein Gegenüber zu treffen. Eine Begegnung, die Menschen sofort die Kraft der Verheißung spüren und wissen lässt: das ist der Mensch, mit dem ich mein Leben verbringen möchte. Fortan muss ich nicht mehr ohne Heimat durch diese Welt gehen und alleine wandeln auf dunklen Pfaden der Verwirrung und Einsamkeit.

Auf dass der Mensch nicht allein bleibe

Immer mehr suchen Menschen die Erfüllung dieser Verheißung in Partnerportalen, die heute im Internet das Liebesglück anpreisen. Aber ist die wirkliche Liebe wirklich kein Zufall und nur einen sogenannten Klick entfernt, wie in vielen Partnerportalen behauptet wird?

Betrachten wir dazu zunächst die Liebe selbst, die einen Menschen zu seinem Gegenüber führt. Es ist ein überwältigendes Gefühl, fern einer jeder Rationalität und einer jeden menschlichen Vernunft. Sie wohnt tief im Herzen eines Menschen in der offenkundigen Intensität der Wahrnehmung einer jeden Faser seines Lebens.

Liebe ist die gegenwärtige, ungetrübte Wahrheit des eigenen Daseins. Als inniges Gefühl entsteht sie auf ungewöhnliche Weise durch ein Geschenk Gottes, reift zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt oder Lebensabschnitt heran, um sich in voller Blüte zu entfalten. Vor allem bedingt Liebe in erster Linie eins: den Glauben an sich selbst und an das Leben, das Gott dem Menschen geschenkt hat. Sie ist eine immerwährende Energiequelle im Strom des Lebens, die  – wie der Glaube an Gott – Berge versetzen kann.  

Eine Liebe, die Bestand haben soll, lässt sich somit nicht berechnen und auch nicht gezielt suchen. Als bedeutsamer Teil des eigenen Lebensweges entsteht sie eines Tages zu einem ganz konkreten Zeitpunkt, den man vorher weder wissen, noch vermuten kann.   

Die meisten Menschen streben heute nach langfristigen Beziehungen, denn erst im Fundament dieser Sicherheit gelangen sie zum tieferen Sinn ihrer eigenen Lebensbestimmung und bestreiten ihre Pfade mit innerer Kraft und positiver Energie. Menschen mit einer beständigen Liebe sind in sich ruhend und imstande, im Leben weitaus mehr zu bewegen und zu bewirken als Menschen mit instabilen Beziehungen.

Stabile Beziehungen bedingen gleiche Werteordnungen

Beziehungen und moralische WerteordnungenWie wichtig moralische Werte und ideologische Einstellungen für die gemeinsame Lebensrichtung sind, wird bei Beziehungen besonders deutlich. Insbesondere für langfristige Verbindungen, die dauerhaft Bestand haben sollen, wählen Menschen ein Gegenüber mit ähnlicher, sozialer und kultureller Gesinnung. Und noch viel wichtiger ist dieser Grundsatz bei Menschen mit einer christlichen Einstellung, denn die Vermittlung dieser religiösen Werteordnungen an Kinder spielt im späteren Leben eine ebenso entscheidende Rolle.

Genau hier liegt das Problem bei der Partnersuche im Internet. Denn gerade christliche Menschen, die heute bedeutsame Glaubenswerte und moralische Grundeinstellungen für sich verinnerlichen, werden in großen Massenbörsen kaum einen Menschen finden, mit dem sie eine wirklich ernst gemeinte Beziehung vertiefen können. Denn dort sind konsumausgerichtete Eigendarstellung, Idealisierung und Oberflächlichkeit an der Tagesordnung. Auch lassen sich die Meisten, die in den herkömmlichen Partnerportalen vertreten sind, in der Regel keine Zeit, um einen anderen Menschen näher kennenzulernen. Es wird gechattet, gemailt, gedatet und schon etwas begonnen – schlimmstenfalls noch belogen und betrogen. Den meisten in diesen Singlebörsen geht es nur um Konsum, Erlebnis und Abenteuer – also ausschließlich um die Befriedigung eigener Bedürfnisse. Es gibt nur äußerst wenige Ausnahmen, und diese Menschen werden irgendwann von tiefer Enttäuschung und Frustration betroffen.     

Hingegen besitzt ein Mensch, der nach Werte- und Überzeugungssystemen lebt, denen ein inniger Glaube zugrunde liegt, eine ganz andere Wahrnehmung und Vorstellung über die Entstehung menschlicher Nähe, aus der eine Beziehung zu einem geliebten Menschen erwachsen kann, die von tiefer Zuneigung getragen wird. Vor allem ist er sich gerade in diesem Zusammenhang darüber bewusst, welchen Einfluss der respektvolle Umgang und die Schätzung der Würde eines anderen Menschen für die gesamte Beziehungsentwicklung – insbesondere im Kontakt mit einem anderen Geschlecht – haben kann.

Ein Mensch mit moralischen Werteordnungen differenziert Kommunikation und Umgang durch einen besonderen Qualitätsanspruch, der tiefer begründet liegt und sich in seinem Denken, Fühlen und Handeln deutlich von denjenigen Menschen unterscheidet, die Maßstäbe des Glaubens kaum oder überhaupt nicht verinnerlichen. 

Gerade die Liebe wird nicht von egoistischen Wesensmerkmalen bestimmt, sondern stellt die Achtung, Verantwortung und den Schutz eines anderen Menschen mehr als alles andere vor Gottes Schöpfung in den Vordergrund. Vor allem christliche Menschen beherzigen diesen Grundsatz. Sie sind besondere Menschen mit wertvollen Eigenschaften, die bedauerlicherweise in der modernen Welt immer seltener werden. Deswegen ist es für sie heute auch besonders schwer, einen gleichgesinnten Menschen auf dieser Welt zu finden.

Christen finden ihren Partner in einer besonderen Nische  

Die Verinnerlichung von menschlicher Nähe ist ein wichtiger Wert, ohne den ein Mensch im Leben nicht auskommen kann. In den herkömmlichen Partnerportalen ist eine solche Nähe nicht unbedingt zu finden. Spätestens an dieser Stelle wird klar, dass christliche Menschen ihr Lebensglück nur auf Menschen aufbauen können, die sie in einer besonderen Nische finden und die – wie sie selbst – in der Geborgenheit ihres Glaubens, partnerschaftliche Beziehungen nicht rein auf flüchtige emotionale oder veränderliche Gefühle aufbauen. Vor allem nutzen sie die sich eröffnenden Möglichkeiten der Kommunikation über ein Partnerportal, um gemeinsame Werte und Ordnungen zu suchen und gemeinsam zu vertiefen, die von ihrem Glauben an die Liebe getragen werden.

Christliches Partnerportal "Christ sucht Christ"Eine solche besondere Nische ist zum Beispiel das Partnerportal „Christ sucht Christ“. In der Gesinnung füreinander, den Willen Gottes zu suchen und ihn in der Erfüllung der Liebe ihres Gegenübers zu finden, treffen gläubige Menschen hier in einem bewusst kleinen Kreis aufeinander.

So entdecken Menschen die Pforte zu dem Portal „Christ sucht Christ“ in vielen Fällen auch nicht unbedingt über die herkömmlichen Internetwege, sondern vielmehr über Empfehlungen aus ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Es sind Menschen, die Werte- und Moralgesinnungen in Bezug auf Gefühle, Einstellungen und Lebensziele teilen und aus dem Wertvollen ihres reinen Herzens nach dem suchen, das den Menschen ausmacht: der Liebe - erschaffen von Gott im herrlichen Glanze seines Lichtes.

Deshalb: folge in Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit – so wie Jesus einst den Menschen begegnet ist – der Stimme Deines Herzens.

Und wenn Du Dir in dem festen Glauben an die Liebe die gehörige Zeit gibst und an ihr festhältst, wird sie sich eines Tages in dem wahren Schicksal Deines Lebensweges offenbaren.

Vor allem: lasse die Natürlichkeit in Dir walten und Du wirst von Gott erhört, denn dann wirst Du auf Dein Gegenüber treffen, und Dein inniger Wunsch nach Liebe und Lebensglück wird sich erfüllen – in seinem Namen.

Darum: trage die Hoffnung und Deinen Glauben stets in Dir.

 

Herzlichst

Donitatis

 

© Donitatis - Autor: Elisabeth Reuter